Wirtschaftssysteme
Depression, Expansion, Boom und Rezession, die vier Phasen eines Konjunkturzyklus.
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Freie Marktwirtschaft
Die freie Marktwirtschaft entstand im 19. Jahrhundert und ist heutzutage in reiner Form nicht mehr vorhanden. Ihr bekanntester Vertreter ist Adam Smith. Gemäß der freien Marktwirtschaft (klassische Theorie) regelt sich das Angebot aller Güter nach dem Angebot. Der Staat hat dabei nicht in die Wirtschaft aktiv einzugreifen. Vielmehr soll der Staat für intakte Infrastruktur, Geldwesen, Bildung und Schutz sorgen.
Probleme der freien Marktwirtschaft
- Wirtschaftliche Macht wurde ausgenutzt
- Durch Vertragsfreiheit wurden Preise abgesprochen, Monopole entstanden
- Arbeit wurde wie Ware gehandelt (lange Arbeitszeiten/Kinderarbeit/keine soziale Sicherheit/Hunger und Krankheiten/unmenschliche Arbeitsbedingungen)
Soziale Marktwirtschaft
Im Gegensatz zu der freien Marktwirtschaft spielt in der sozialen Marktwirtschaft der Staat eine größere Rolle, denn dieser soll sich massiv in die Wirtschaftsabläufe einmischen. Dazu soll der Statt eine Wettbewerbspoltik, welche die Schwächere schützt, und eine Sozialpoltik betreiben, damit beispielsweise Arbeitnehmer nicht ausgentzt werden können. Darüberhinaus soll der Staat den Konjunkturverlauf beobachten und diesen durch Entgegensteuern beeinflussen.
Antizyklische Wirtschaftspolitik
- Fiskalpoltik: Im Boom werden Steuern erhöht, in der Depression gesenkt.
- Staatsanträge: Der Staat beauftragt Firmen in der Depression, um künstliche Nachfrage zu schaffen.
- Abschreibungen: Ausgaben können in der Depression vermehrt von den Steuern abgesetzt werden, bzw im Boom deutliche weniger
- Subventionen: Der Staat unterstützt in einer Depression Firmen durch Gelder oder Vergünstigungen.
- Geldpolitik: Sparprämieren verringern/erhöhen, Steuern senken/erhöhen.
Zentralverwaltungswirtschaft (Planwirtschaft)
Bei der Planwirtschaft greift der Staat nicht nur in die Wirtschaftsabläufe ein, sondern steuert diese komplett. Dafür stellt der Staat im Voraus Wirtschaftsabläufe mithilfe von 1- oder 5-Jahresplänen auf.
Staatliche Pläne
- welche Güter und Anzahl der Güter
- welche Rohstoffe verwendet werden
- woher die Rohstoffe kamen
- wem die Waren geliefert werden
- Lohnhöhe
- Preise
- was importiert und exportiert werden darf
Probleme der Planwirtschaft
- geringe Fehler in der Planung hatten gravierende Folgen
- Ohne persönlichen Gewinn wurde nicht besser gearbeitet