2004/2005 waren die Kredite in den USA so einfach und günstig zu bekommen wie noch nie zuvor. Die Hypotheken waren gering und den Schuldnern wurde gut zu gesprochen, um noch mehr Kredite vergeben zu können.
2005/2006 schossen die Zinssätze in die Höhe und viele Hauseigentümer konnten die Hypotheken nicht mehr zahlen. Die daraus resultierende Krise hätte sich auf die US-Immobilienbesitzer beschränken müssen, wenn diese nicht weitere Investoren aus aller Welt miteinbezogen hätten, um immer mehr Kredite vergeben zu können.
2007 wurden über 1 Million Immobilien zwangsvollstreckt und der Wert viel darauf drastisch. Die investierenden Banken verloren ihr Geld und das Vertrauen ineinander, denn niemand wusste, welche Institutionen Schulden gemacht hat. Aus diesem Grund verliehen sich Banken keine Kredite mehr untereinander und es folgte ein Kreditmangel.
Viele Banken mussten Insolvenz anmelden und gingen pleite. Aus Angst vor Auswirkungen auf die gesamte Wirtschaft wurden deshalb viele Institutionen vom Staat gerettet.