TIFF beschreibt und speichert Pixelbilder in unkomprimierter Form. Ursprünglich wurde es zum speichern von hochauflösenden Scanner-Bildern entwickelt, jedoch ist es durch stetige Weiterentwicklung mittlerweile in vielen Bildbearbeitungsprogrammen zu finden.
TIFF-Dateien bestehen aus einem HEADER, IFDs (Image File Directory) und den Bilddaten.
Header
Im Header befinden sich allgemeine Informationen über die verwendete TIFF-Version und spezielle Spezifikationen für MAC- und Windows-Rechner.
Image File Directory
Anschließend folgen die IFDs, wobei jedes IFD mindestens ein TAG (Kofferanhänger) beinhaltet. Die Länge der IFDs ist variable und wird durch die Anzahl der beinhaltenden Tags bestimmt. Es werden verschiedene Informationen über die Bilddatei in den IFD gesichert:
Bildgröße, Farbraum, Änderungsdatum, Profilname, Auflösung, Farbtiefe, etc.
Bilddaten
Zum Schluss folgen die Bilddaten. Dieses sind nicht in einem Block, sondern in Pixel-Streifen abgelegt. Dies hat den Vorteil, dass bei der Speicherung nicht das gesamte Bild gesichert, sondern nur die veränderten Streifen überschrieben werden müssen.