Duplex-Bilder
Der Duplexmodus in Photoshop wird zum Färben eines Bildes mit individuellen Farbkanälen benutzt.
Statt CMYK lassen sich eigene Kanäle mit Sonderfarben mischen (sind aber unabhängig voneinander im Gegensatz zu CMYK). Es gibt bis zu vier Graustufenkanäle (Quadruplex). Bei Mehrkanaldateien ist die Anzahl der Kanäle nicht eingeschränkt. Der erste Kanal wird oft mit der Farbe Schwarz dargestellt, um die Tiefen im Bild korrekt darzustellen.
Vorteile
- Feinere Färbungsmöglichkeiten von Schwarzweißbildern, brillanteres Druckbild
- Als Einkanal-Duplex eine kostengünstige Variante für den Druck
- Anreicherung der Tonwerte durch Änderung der Gradation und des Rasters
Nachteile
- Funktioniert nur mit 8 Bit Bildern
- Ebenen müssen für ein optimales Ergebnis zusammengefasst werden
Tonwertumfang eines Graustufenbildes
Ein Graustufenbild mit 256 Farben lässt sich im Druck nicht 1:1 umsetzen. Hier kann man oft nicht mehr als 50-80 Tonwerte erzeugen, weil die Druckmaschinen nicht mehr Abstufungen pro Druckfarbe erzeugen können. Das liegt daran, dass nur ein Druckraster statt vier wie bei CMYK vorhanden ist. Im Lichterbereich ist die Auflösung begrenzt durch die kleinste Punktgröße im Raster. Im Tiefenbereich führen Werte über 95% zum Punktschluss (Überfüllung).
Bildbeispiele